30.04.2019 Hexenbrennen und Maibaumstellen

Überschaubar, routiniert, lebendig

Es war eine der Veranstaltungen, die genau richtig für Döbra und deswegen sehr gelungen war. Nicht deswegen, weil sie besonders spektakulär oder besonders groß gewesen wäre, sondern eher genau deswegen, weil sie es eben nicht war.

Diejenigen, denen der Hexenhaufen und der Maibaum wichtig sind, waren da – aus den unterschiedlichsten Gründen. Nicht mal ein Lebensjahr hatten die jüngsten Besucher. Die älteren Semester hingegen, nahe ihrer 8. Lebensdekade, blicken selbst auf unzählige Walpurgisnächte und damit verbundene Dienste zurück.

So haben ganz Viele auch 2019 etwas beigetragen und damit Allen geholfen, ausgenommen Einzelne, die wirklich hervorragende Arbeit bei der Hexenhaufen-Wache geleistet haben. Vorbereitung, Wache, Verkauf, basteln,  helfen, den Maibaum zu stellen und Aufräumen gehen gut von der Hand, wenn es überschaubar bleibt und schaffen ein Gefühl von Stolz und gutem Gewissen. Und so war es eine friedliche Atmosphäre zum Hexenbrennen auf dem Sportplatz in Döbra, locker, offen und doch irgendwie verbunden.

Wir sind uns sicher, dass gibt es nur auf dem Land. Die Hoffnung bleibt, dass wir uns das über die geburtenschwachen Jahrgänge hinaus bewahren, bis die beeindruckende Kinderschar, die das Klettergerüst an diesem Abend fest in Beschlag hielt, in dieser Natur- und Dorfverbundenheit groß genug geworden ist, selbst diese wunderbare Tradition nach ihren Vorstellungen mit Leben zu füllen.

Vielen Dank an Alle, die sich beteiligten!

K. Täubner, Dorfclub Döbra e.V.

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Veröffentlichung

Di, 30. April 2019

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